17.08.2026

Klimawandel und globale Medienverzerrungen: Warum werden weltweit die Auswirkungen des Treibhauseffekts unterschätzt?

Die Berichterstattung ausländischer Medien über Katastrophen ist uneinheitlich: Erdbeben und Vulkanausbrüche beherrschen weltweit die Schlagzeilen, während Überschwemmungen und Dürren – die Katastrophen, die am engsten mit dem Klimawandel zusammenhängen – kaum Beachtung finden.  Denn es gilt weltweit, dass Medien besonders dann über Katastrophen berichten, wenn sie plötzlich auftreten, mit dramatischen Bildern einhergehen, viele Opfer fordern und wenn viele soziale Verbindungen zu den betroffenen Menschen und Regionen bestehen. Und die korrelieren mit der Ähnlichkeit der jeweiligen Bevölkerungen auf DNA-Ebene. Je stärker im Schnitt das Erbgut der Menschen in zwei verschiedenen Ländern übereinstimmt, desto mehr persönliche Beziehungen gibt es zwischen den Menschen und umso häufiger berichten Medien in dem einen Land über Naturkatastrophen in dem anderen Land.

Das sind einige Ergebnisse der vom Europäischen Forschungsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten und am 14. August 2026 veröffentlichten Studie „Uneven Patterns of Cross-Border Media Coverage Following Natural Disasters“ (1). [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 11:02 @ Aus Wissenschaft und Forschung, Umwelt | Kommentar hinzufügen