GRENZLANDGRÜN   
niederrheinisch - nachhaltig 

07.03.2026

Hoffnungsverkohlung entdröhnen

Starke Preisausschläge nach einem ‚Weltereignis‘ wie der Eröffnung des Iran-Kriegs am 28. Februar 2026 seien ‚normale Marktreaktionen‘, verkündet Birgit Marschall am 6. März 2026 in der Rheinischen Post.  Welche genauen strategischen Ziele hinter diesem Krieg stehen, ist bis heute unklar. Die Rede ist davon, ein iranisches Atomwaffenprogramm zu verhindern, die existentielle Bedrohung Israels zu beseitigen oder die Machtverhältnisse im Nahen Osten neu zu ordnen. In Zeiten sinkender Wachstumsraten, zurückgehenden Sozialkapitals und zunehmender Staatsverschuldung geht es den finanzdominierten Märkten beim derzeitigen Entstehen einer neuen Weltordnung wohl eher um Energie, Rohstoffe, Transportwege oder Rüstungsrenditen. Der Grenzlandgrünschnitt Nr. 259 geht davon aus, dass auch dieses ‚Weltereignis‘ menschliches Leid erzeugen, aber die politischen Konflikte nicht nachhaltig lösen wird…

Grenzlandgruen - 07:04 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen



 

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  Stand: 16.05.2026
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