niederrheinisch - nachhaltig 

Montagstexte zur niederrheinischen Nachhaltigkeit

"Tell me why I don't like Mondays"... Dem sonntäglichen Rausch des Epochalen misstrauen und den Blick auf konkrete Problemlagen lenken, irritieren und inspirieren... Demokratie ist nicht das Versprechen auf Fehlerfreiheit. Demokratie ist das Versprechen, Fehler im Diskurs korrigieren zu können.  "Montagstexte" werden daher nie "fertig", sondern bleiben eine Baustelle für niederrheinische Nachhaltigkeit....


seit Montag, 19. Oktober 2020 (Montagstext Nr. 3 zum Gewässermanagement)

Über das WRRL-Management im Wasserland 

Wasserland“  - so nannte Dieter Bongartz, der aus Dülken stammende Schriftsteller und Drehbuchautor,  vor 30 Jahren seinen Film über den Niederrhein. Seit 20 Jahren gibt es ein europaweites Gesamtkonzept für das Wasserland- Management: die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). In diesen Tagen wird der dritte Durchlauf eines Bewirtschaftungsprogramms für Niers, Schwalm, Nette & Co vorbereitet. Motto: „Unser Wasser muss besser und darf nicht schlechter werden.“ Das ist kein leichtes Unterfangen. Es gibt Wasserstress für Mensch und Bach. Jeder Bürger und jede Bürgerin ist ab 22. Dezember 2020 aufgerufen, am Stressabbau mitzuwirken. Mehr dazu erfahren Sie im 3. Montagstext


seit Montag, 6. Oktober 2020 (Montagstext Nr. 2 zum Wohnbauland)

Über eine Raumplanung für mehr Wohnbauland und Klimaschutz

"Drei Kreuze nach dem Kreuz mit den Kreuzen"…das dachten manche Menschen am vergangenen Montag. Die Stichwahlen sind entschieden. Der Wahlkampf mit seinen Parolen, Plakaten und Programmen ist nun definitiv vorbei – zumindest bis zum nächsten Jahr. Der Kampagnensturm auf den diversen Internetplattformen hat sich gelegt. „Mehr Klimaschutz“, „Mehr preiswerte Wohnungen“, „Mehr Nachhaltigkeit“. Das waren drei Forderungen, die die meisten Wahlkämpfer*innen im Grenzland teilten. Jetzt wird sich zeigen, wie daraus „vor Ort“ handfeste Kommunalpolitik entsteht. Der Handlungsspielraum für Nachhaltigkeit ist in den letzten Monaten ebenso gewachsen wie der kommunale Handlungs- und Verantwortungsdruck. Die Mehrheit der Landes- und Regionalpolitiker*innen hat in den zurückliegenden Monaten komplexe raumordnerische Nachhaltigkeitsabwägungen auf die Städte und Gemeinden verlagert. „Global denken und lokal handeln“: Im Spannungsfeld zwischen Wohnungsbau und Klimaschutz kann die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit Chance und Bürde für die kommunale Planungshoheit werden. Lesen Sie mehr


seit Montag, 14. September 2020  (Montagstext Nr. 1 zur Amernliebe)

Über die #Amernliebe?

Sie war kurz und heftig und endete vorerst am 13. September 2020. Sie erinnert in ihren Widersprüchen zwischen Fühlen, Reden und Denken an Margot, Léna und Gaspard in Eric Rohmers wunderbarem Film „Sommer“. Der Film erschien zwei Jahre vor der Geburt ihres Erfinders. Der wiederum ist der politische Enkel eines Mannes, der ein Jahr nach ihrem eigentlichen Ursprung geboren wurde. Die Rede ist von der „#Amernliebe“.  Philipp Lourenço hat den Hashtag erfunden. Der umtriebige 21-jährige gehört zum Schwalmtaler SPD-Vorstand und trat bei der Kommunalwahl als Ratskandidat im Wahlbezirk Amern-St.Georg und auf Platz 7 der SPD-Liste an. Die Wahl hat er verloren. Wo ist der Amerner Ortskern? Gibt es eine "Amernidentität" und welche Rolle spielt der Kranenbach? Lesen Sie mehr