niederrheinisch - nachhaltig 

Mopper-Manfreds Meckereien

Eine Transformation zur niederrheinisch-nachhaltigen Entwicklung  braucht auch Missmut, Groll und schlechte Laune. Wer sich freut, denkt nicht. Ohne Grantler*innen, Trotzköpfe, Bedenkenträger*innen, Miesepeter und –petras geht's  nicht nachhaltig voran. 

"Mopper-Manfred" will dabei helfen...


Samstag, 2. Oktober 2021

Lützerath: Über das Ende des Lützens und die ZAD Rheinland

Lützen ist ein fast vergessenes Verb. Es beschreibt das, was im Klima- und Umweltschutz jahrzehntelang eine Rolle gespielt hat. Die Folge des Lützens sind eher unangenehme Dialoge zwischen "Babyboomern" und Menschen aus der Generation Z. Gespräche, die an die 1960er und 1970er Jahre erinnern. Ein weiteres Ergebnis des Lützens: Lützerath, das katholisch geprägte Dorf, das einst als grüne Insel inmitten weiter Ackerflächen galt, ist heute eine zu verteidigende Zone für klimagerechte Utopien geworden... Lesen Sie mehr

Dienstag, 6. Juli 2021

Zukunft wachküssen?

© StockSnap auf pixabay

Zum Tag des Kusses am 6. Juli erinnert „Mopper-Manfred“ an ein Heft der Zeitschrift „Politische Ökologie“. Es erschien 2005 zu Beginn der in diesen Wochen endenden Merkel-Ära und enthielt Leitlinien für ein nachhaltiges Regierungsprogramm. Titel des Heftes „Zukunft wachküssen“. Das Heft berief sich auf das Grimm'sche Märchen vom Froschkönig. Doch in diesem Märchen entsteht Zukunft nicht durch Wachküssen, sondern durch Tötungsversuch. Was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat und welchen Sinn es machen könnte, nicht der Königstochter sondern dem treuen Heinrich oder dem armen Jungen zu folgen und Teile des Programms „Nordrhein-Westfalen 1975“ neu zu bearbeiten, können Sie hier nachlesen.


Freitag, 5. März 2021

Viersener Vielfaltsgrün: Von Bakterien lernen? 

Eine Partei, zwei Fraktionen, aber kein Streit?  Könnte das, was die Viersener Grünen jetzt vollzogen haben,  auch anderen Parteien zum Vorbild dienen? Wie hilfreich ist dabei das grüne Vielfaltsstatut und was könnte der Vorgang mit der Cancel Culture zu tun haben? Was haben Bakterien damit zu tun und wie könnten sich Verwaltungsjurist*innen mit dem Thema beschäftigen? Lesen Sie hier mehr über die Widersprüche zwischen individueller Abgrenzungslust und parteipolitischen Geschlossenheitsforderungen.


Dienstag, 1. Dezember 2020

Über die Verletzlichkeit der nachhaltigen Entwicklung

Heute vor einem Jahr startete Ursula von der Leyen ihr erstes Amtsjahr als EU-Kommissionspräsidentin. Am kommenden Freitag sollte sie in Düsseldorf gemeinsam mit Elton JohnJoy DenalaneJack Johnson und Jeremy Rifkin den Ehrenpreis der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. (DNP) entgegennehmen. Die Stiftung vergibt ihn in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für nachhaltige Entwicklung und den großen Verbänden aus Wirtschaft, Naturschutz, Forschung und Verwaltung. Mopper-Manfred wundert sich, denn bisher ist European Green deal noch nicht so recht über das Ankündigungsstadium hinausgelangt. Lesen Sie mehr


Dienstag, 7. April 2020

Corona und Gerechtigkeit

Nichts ist sicher in diesen Tagen. In der Klimafrage wissen wir Bescheid, tun aber das Erforderliche nicht. Im Zusammenhang mit "Corona" wissen wir derzeit viel zu wenig, müssen aber täglich handeln.  Denn im Grunde ist lediglich die Stabilisierung der durchschnittlichen Todesrate eine  „Corona-Erfolgskennziffer“. Dazu kann es hier und heute noch keine Erkenntnisse geben.  Doch auch diese Ziffer ist nur ein möglicher  Indikator, denn über Langzeitfolgen einer Infektion können wir auch noch nichts wissen. Mopper-Manfred sucht dazu aktuelle Informationen in den Tageszeitungen, möchte auf Facebook einen klugen Artikel von Aladin El-Mafaalani verlinken, scheitert aber an Paywalls und weist stattdessen auf ein Papier der European Stability Initiative hin. Lesen Sie mehr


Samstag, 26. Januar 2019

Über meditatives Gucken, Reklamemonster und fahrende Litfasssäulen: Busse mit zugeklebten Fenstern 

© Church of the king - unsplash.com

Allein im Kreis Viersen verkehren 55 Buslinien. Und es scheint, dass immer mehr davon für Blindfahrer und Blindfahrerinnen angeboten werden. Was in den 1990er Jahren entstanden ist und Busfahrgäste in Großstädten schon seit langem beklagen, wird derzeit auch im ländlichen Grenzland zunehmend zum Ärgernis: die so genannte „Buswerbung durch Ganzgestaltung“.

Wenn Busfenster mit angeblich kreativ gestalteten Eye-Catchern aus Werbefolien zugeklebt sind, können die, die im Bus sitzen oder stehen weder hin- noch rausgucken. Auch auf der von Kraftverkehr Schwalmtal betriebenen Linie 074 fahren mittlerweile Busse ohne einen einzigen Platz, von dem man aus dem Fenster blicken kann. Das ist nicht nur für alte Menschen und Ortsunkundige ein Problem. Mopper-Manfred fühlt sich eingesperrt. Lesen Sie mehr.


 















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