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10.10.2026
Werdeheimat herzspiegeln
Wer lange nach Heimat sucht, entdeckt gelegentlich, wie sie ihm/ihr unbemerkt entgegenwachsen kann, wenn die vertrauten Wege nicht mehr ganz dieselben sind und die Beziehung zu den Umwegen gefestigter wird Der Grenzlandgrünschnitt Nr. 290 fordert daher auf, die Werdeheimat herzzuspiegeln.
Grenzlandgruen - 06:11 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
09.10.2026
COP 17 und WWF-Living-Planet- Report
„Taking Action for Nature“: Vom 19. – 30. Oktober 2026 findet im armenischen Jeriwan die 17. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention statt. (1) Die COP dient als erste große Halbzeitbilanz des 2022 beschlossenen Globalen Rahmenwerks für biologische Vielfalt von Kunming und Montreal (KMGBF). [Mehr lesen…]
Grenzlandgruen - 15:12 @ Akteure und Konzepte, Umwelt | Kommentar hinzufügen
03.10.2026
Widerredengüte mitbedenken
Grtenzlandgrün möchte mit seinem Grenzlandgrünschnitt Nr. 289 die Widerredengüte bei den GRÜNEN mitbedenken. Der Wandel der Partei erscheint nicht wenigen Beobachterinnen und Beobachtern wie eine Reise im Kreis: Man verlässt die autoritär-zentralistischen Dogmen, um sie später in neuer Verpackung wieder heimzubringen. Ist es nicht ein seltsamer Fortschritt, wenn die Partei immer geschlossener, aber ihre Geschichte immer widersprüchlicher wird und manch „Grüne(r) Alte(r)“ immer noch überzeugt ist, sich selbst treu geblieben zu sein?
Grenzlandgruen - 06:55 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
26.09.2026
Friedensfreveleien widerhalten
Rüstung soll Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum fördern. Argumente gelten weniger als soziale Personengruppen wie „Gutmenschen“oder „Putinversteher“. Der Grenzlandgrünschnitt Nr. 288 wundert sich angesichts einer Kölner Demonstration darüber und ruft zum Widerstand auf…
Grenzlandgruen - 09:01 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
19.09.2026
Legendenmosaik verscotten
Auch Bon Scott (1946-1980) demonstriert, wie beweglich die Wahrheit eines freien Geistes ist und wie erfüllend es sein kann, mit mehreren Antworten zugleich leben zu können. Mehr dazu im Grenzlandgrünschnitt Nr. 287.
Grenzlandgruen - 07:47 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
12.09.2026
Willensökonomie schwungfalten
Am Ende der gebrauchswertorientierten Automatisierung steht auch nach der Schwungfaltung der politischen Willensökonomie nicht das tauschwertfreie Wohlstandsparadies, sondern die Frage nach dem, was den Menschen ausmacht, wenn er nicht mehr durch Arbeit definiert wird. Die Antwort auf den Grenzlandgrünschnitt Nr. 286 wird wohl eher poetisch als ökonomisch ausfallen…
Grenzlandgruen - 07:00 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
05.09.2026
Bösesichtfallen übergleiten
Feindbilder sind eine bequeme Art, der Komplexität davonzulaufen. Sie verhindern Gespräche, bevor sie überhaupt beginnen können und entlasten von der Mühe, sich selbst zu hinterfragen. Sie seien Bösesichtfallen, die man übergleiten könne, behauptet der Grenzlandgrünschnitt Nr. 285.
Grenzlandgruen - 07:18 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
01.09.2026
Rheinwassertransportleitung – Fehlplanung und Versagen der Wissenschaft? – Georg Gellert zu den Risiken der Rheinwasserentnahme in Dormagen
Der Bau der insgesamt etwa 45 Kilometer langen Rheinwassertransportleitung zur Befüllung der Braunkohlenrestlöcher nach Tagebauende und zur Stützung der von der tagebaubedingten Grundwasserabsenkung betroffenen Feuchtgebiete hat am 2. März 2026 mit den Arbeiten für die Einrichtung der Baustelle für das geplante Pumpbauwerk in Dormagen-Rheinfeld begonnen.
Zuvor hatte der am 31.März 1995 genehmigte Braunkohlenplan Garzweiler II die Befüllung des Garzweiler-Restsees mit Rheinwasser sowie die Bereitstellung von Ersatz-, Ausgleichs- und Ökowasser mit Rheinwasser nach 2030 als Ziele der Raumordnung festgelegt. Der Braunkohlenausschuss hat die Trasse für dieses zentrale wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekt einer Rheinwassertransportleitung – RWTL - am 27. Oktober 2023 einstimmig beschlossen. [Mehr lesen…]
Grenzlandgruen - 16:10 @ Akteure und Konzepte, Wirtschaft, Umwelt | Kommentar hinzufügen
RIWA-Rijn - Jahresbericht 2025: Über Defizite deutscher Genehmigungsverfahren
RIWA-Rijn (Vereniging van Rivierwaterbedrijven) vertritt als Wissenszentrum und Interessenvertreter seit über 75 Jahren die niederländischen Trinkwasserversorger, die Rheinwasser für rund fünf Millionen Menschen nutzen. Der Verband hat heute seinen 224 Seiten umfassenden Jahresbericht 2025 veröffentlicht (1). Er zeigt, dass es für die niederländischen Trinkwasserwerke immer aufwändiger wird, das Rheinwasser aufzubereiten.
Unter dem Motto „Was nicht hineingelangt, müssen wir auch nicht entfernen“, konzentriert sich RIWA-Rjin darauf, Verunreinigungen bereits an der Quelle zu vermeiden. Der Jahresbericht 2025 macht deutlich, dass in Zeiten des Klimawandels und des steigenden Trinkwasserbedarfs, die bekannten Problemstoffe relevant bleiben und neue Risiken entstanden sind. Dabei stehe Lithium im Fokus, „da im Rheineinzugsgebiet mehrere Aktivitäten im Zusammenhang mit der Lithium-Förderung stattfinden (werden). [Mehr lesen…]
Grenzlandgruen - 15:50 @ Wirtschaft, Umwelt | Kommentar hinzufügen
29.08.2026
Kapitalraumkrümmung durchlichten
Der Grenzlandgrünschnitt Nr. 284 beschäftigt sich mit einer Rechenaufgabe zur Vermögensbildung…
Grenzlandgruen - 08:22 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
22.08.2026
Glimmerguinee lichttilgen
Was wir Realität nennen, ist immer schon durch unsere Wahrnehmung gefiltert. Kunst kann Filter sichtbar machen und uns zu zeigen, dass die Welt anders aussehen könnte, wenn wir unseren Glimmerguinee lichttilgen und Augenschöpfungen zulassen, meint Wiliam Blake im Grenzlandgrünschnitt Nr. 283…
Grenzlandgruen - 06:14 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen
17.08.2026
Klimawandel und globale Medienverzerrungen: Warum werden weltweit die Auswirkungen des Treibhauseffekts unterschätzt?
Die Berichterstattung ausländischer Medien über Katastrophen ist uneinheitlich: Erdbeben und Vulkanausbrüche beherrschen weltweit die Schlagzeilen, während Überschwemmungen und Dürren – die Katastrophen, die am engsten mit dem Klimawandel zusammenhängen – kaum Beachtung finden. Denn es gilt weltweit, dass Medien besonders dann über Katastrophen berichten, wenn sie plötzlich auftreten, mit dramatischen Bildern einhergehen, viele Opfer fordern und wenn viele soziale Verbindungen zu den betroffenen Menschen und Regionen bestehen. Und die korrelieren mit der Ähnlichkeit der jeweiligen Bevölkerungen auf DNA-Ebene. Je stärker im Schnitt das Erbgut der Menschen in zwei verschiedenen Ländern übereinstimmt, desto mehr persönliche Beziehungen gibt es zwischen den Menschen und umso häufiger berichten Medien in dem einen Land über Naturkatastrophen in dem anderen Land.
Das sind einige Ergebnisse der vom Europäischen Forschungsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten und am 14. August 2026 veröffentlichten Studie „Uneven Patterns of Cross-Border Media Coverage Following Natural Disasters“ (1). [Mehr lesen…]
Grenzlandgruen - 11:02 @ Aus Wissenschaft und Forschung, Umwelt | Kommentar hinzufügen
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