niederrheinisch - nachhaltig 

04.03.2024

Schlagstöckeln und Bleistifteln

158 schlagstckeln und bleistifteln.jpg»Das Knalltütenkorps der Berliner Studiker pirschte mal wieder auf dem Kriegspfad. Die Polizei […] griff zum Beruhigungsmittel für den Fall missbrauchter Meinungsfreiheit: dem Knüppel.«
“Bild” vom 12. Dezember 1966

»Der CSU-Bundestagsabgeordnete Unertl nannte die demonstrierenden radikalen Studenten ‚Rotzlöffel‘. Den SDS-Ideologen Dutschke bezeichnete er als ‚ungewaschene, verlauste und verdreckte Kreatur.«
“Berliner Morgenpost” vom 29. Februar 1968

»Der Präsident der Republik hat dem Innenminister in Erinnerung gerufen, dass sich die Autorität der Sicherheitskräfte nicht mit Schlagstöcken misst, sondern anhand ihrer Fähigkeit, für öffentliche Sicherheit zu sorgen und gleichzeitig das Recht auf freie Meinungsäußerung zu garantieren. Schlagstöcke gegen Jugendliche einzusetzen, ist Zeichen eines Versagens.«
Staatspräsident Sergio Mattarella in seiner Note vom 24. Februar 2024

»Die Bleistifte haben auf die Schlagstöcke geantwortet.«
Alessandra Todde, sardische Regionalpräsidentin, nach ihrer Wahl am 26. Februar 2024

»Mit Bleistifteln lässt sich das Denken effektiver beruhigen als mit Schlagstöckeln. Innerhalb eines festgesetzten Meinungsspektrums können die Bleistifte dabei lebhafte Debatten entfachen, die am Ende in ein entspanntes Nichts führen. «
Stefanie Fassmacher am 4. März 2024 auf “Grenzlandgrün”

Grenzlandgruen - 06:41 @ Grenzlandgrünschnitt | Kommentar hinzufügen

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